25. April 2016   Politik - leserbriefe

Buchvorstellung: Warum seh ich nicht so aus?

Ein neues "freies Buch" hat es in unsere Bibliothek geschafft. 

Auf der Seite Pinkstinks habe ich folgendes Buch entdeckt. Die Seite ist übrigens durchaus Lesenswert.

Dr. Maya Götz vom Bayrischen Rundfunk macht Studien zum Kinder- und Jugendfernsehen. 2015 war ihre, mit der Essstörungstherapie-Organisation ANAD, durchgeführte Studie zum TV-Konsum von magersüchtigen Mädchen in allen Medien: Zwei Drittel der Patientinnen hatten ausgesagt, dass „Germany’s next Topmodel“ einen großen bis sehr großen Einfluss auf die Entstehung ihrer Essstörung gehabt hätte. Gunther Klum und Pro7 zuckten nur mit den Schultern; die von uns daraufhin geforderte Prüfung der Sendung durch die Kommission für Jugendschutz ergab die saloppe Antwort, dass GNTM nun einmal die Modewelt spiegele, in der Kinder heute aufwachsen. Außerdem, hieß es, sei die Studie nicht ausführlich in Buchform zu erhalten.

Nun, liebe Pro7, liebe KJM, das Buch ist da. Die Studienergebnisse ausführlich aufgelistet, illustriert mit Bildern von Betroffenen und graphisch professionell gestaltet. Jede*r kann das Buch als Open Source beziehen, das war Maya Götz und ANAD sehr wichtig. Zur Veröffentlichungsfeier in München waren Betroffene, Therapeut*innen für Essstörungen und prominente Professor*innen zum Thema geladen.

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14. März 2016   Politik - leserbriefe

freie Bücher

So, nachdem der Wahlkamp nun wieder ruht, möchte ich die Gelegenheit ergreifen und unseren Blog mal wieder mit ein paar Artikeln beglücken. Einige haben ja schon mitbekommen das ich nach meiner Auszeit wieder Aktiv dabei bin.

Seit heute gibt es viel zu lesen auf unserer Seite. Ich möchte eine kleine Sammlung frei zugänlicher Bücher und Magazine aufbauen. Noch sind es nur ein paar Bücher die ihr hier findet. Aber die Sammlung wird natürlich wachsen. Es wäre toll, wenn sich hier Menschen finden die Bücher haben und teilen möchten die unter keinem  Urheberrecht stehen, so dass sie für jeden frei zugänglich sind.

 

Isabelle Groschke

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11. April 2016   Politik - leserbriefe

Sanktionsfrei startet

 

Sanktionsfrei kommt!

 

Wow! Mit eurer Hilfe haben wir in den vergangenen sieben Wochen 94.482 Euro für Sanktionsfrei crowdfunden können. Das ist viel Geld. Die Fundingschwelle ist überschritten und wir können starten! Machen wir noch mehr daraus! Wir haben noch so viel vor. Darum freuen wir uns, euch mitteilen zu können, dass wir das Crowdfunding verlängern werden.

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22. Oktober 2014   Politik - leserbriefe

Der Gemeinschaftsschule gehört die Zukunft!

Der Gemeinschaftsschule gehört die Zukunft!

Am 21.10.2014 fasste der Gemeinderat Rottenburg nach langer Diskussion den Grundsatzbeschluss, neben der bereits existierenden Gemeinschaftsschule im Gäu (Ergenzingen) auch in der Kernstadt den Weg für weitere Gemeinschaftsschulen freizumachen. Offen blieb, wie sich die Realschule im Kreuzerfeld weiterentwickelt.

Rede von Dr. E. Peter (DIE LINKE) zur Schulplanung in Rottenburg (Gemeinderat 21.10.2014)

Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Zunächst zwei kurze Vorbemerkungen.Erstens:DieLeserbriefeüberdieNicht-Öf­fentlichkeitdrückendasgroßeInteressevielerBürgerundBürgerinnenaneineröffentli­chenDiskussionüberdieEntwicklungdesSchulwesensinunsererStadtaus.EshättederVerwaltungsspitzegutangestanden,eineBürgerversammlunginderFesthallezudiesemThemazuorganisierenunddortumfassendzuinformieren.EsistmalwiedereinevertaneChance,dieBürgerschaftindendemokratischenMeinungs-bil­lungsprozesseinzubeziehenstattsievorvollendeteTatsachenzustellen.

Zweitens:NochimmerfehltinderSchulplanungdieEinbeziehungALLERweiter­führendenSchulen,d.h.vorallemderstaatlichenundprivatenGymnasien,obwohlderBeschlussantragderVerwaltungdieKlassenallerweiterführendenSchulenbe­rechnet.Sokanneinermöglichenund schädlichenKonkurrenzzwischenderpriva­tenGMSCarl-Joseph-LeiprechtunddenstaatlichenGMSnichtvorgebeugtwerden.

Esistabergut,wennheuteimGRendlichNägel mit Köpfen gemachtwerden.DennRottenburgistinzwischenimgesamtenLandkreisdieeinzigeStadt,dienochkeinenAntragzurregionalenSchulentwicklunggestellthatunddeshalbalsBremsklotzwirkt.Einege­meinsameregionaleSchulentwicklungistsowohlwegenderbegrenz-tenFinanzmittelwieauchwegenderAufhebungderSchulbezirksgrenzenundderSchülerzahlenimInteresseallerKommunen.

Trotzdem halten wir fest: DER GEMEINSCHAFTSSCHULE GEHÖRT DIE ZU­KUNFT.

Ihr gehört die Zukunft, weil sie sich mit der individualisierten Förderung jedes Ein­zelnen endlich nach den Bedürfnissen, Fähigkeiten und der Persönlichkeitsentwick­lung des Kindes richtet und Kinder nach willkürlich nach einem dreigliedrigen Schul­system sortiert und aussortiert. Die Verteidiger von angeblich homogenen Lerngrup­pen haben gar nicht gemerkt, dass die heterogenen Grundschulen im IGLU-Vergleich wesentlich besser abgeschnitten haben als homogene Schulformen in den PISA-Stu­dien.

Der Gemeinschaftsschule gehört die Zukunft, weil sie Schüler aller drei bisherigen Schularten in der Sekundarstufe 1 umfasst und neben dem Wissenserwerb die sozialen Kompetenzen wie Vermittlung und gegenseitige Unterstützung aufgewertet werden. Deshalb bedauern wir es, wenn die Realschule im Kreuzerfeld diesen Weg noch nicht beschreitet und Angst vor einem Niveauverlust hat. Sie ist inzwischen im gan­zen Landkreis die einzige Realschule. Wir halten es für gefährlich, den Eltern Glau­ben zu machen, dass sie von den vagen Versprechungen der Landesregierung über die Zuweisung von mehr Lehrerstunden automatisch profitieren wird. Deshalb fordern wir Lehrerkollegium und Elternschaft der Realschule auf, eng mit der Hohenberg-Schule zusammenzuarbeiten und von ihren Erfahrungen in der Gemein-schaftsschule zu profitieren. Alles andere schädigt beide Schulen in Rottenburg!

Drittens:Wirdenken,dassRottenburgmitdenexzellentenVoraussetzungenanderHohenberg-SchuleeineeinmaligeChancefüreinzukunftsweisendes Schulmodellhat.DennaufdemHohenbergbefindetsicheinCampusausKrippe,Kita,Grundschuleundkünfti­gerGemeinschaftsschule.DadurchkönnenErzieherinnenundLehrerengverzahntinderBildungsbiographiederKinderzusammenarbeiten.DieElternkönnenvomsozia­lenundpädagogischenNutzendesGanztagskonzeptsvomfrühenAlteranüberzeugtwerdenundihreKinderkönnenproblemlosvoneinerBildungseinrichtungzurnächs­tenwechseln:KeinKindgehtaufdiesemWegverloren,wenndieGemeinschafts­schulevonKlasse1bis10eingeführtwird.

Darausergebensichfürunszwei Konsequenzen:ErstensbrauchtdieHohenberg-Ge­meinschaftsschuledievolleUnterstützungdesGemeinderatsundderStadtbeiderseitJahrenverschlepptenSanierungunddemnotwendigenUmbau:RaumzahlundArchitekturmüssensichnachdenpädagogischenErfordernissenrichtenundnichtumgekehrt!

Zweitens müssen Landesregierung und staatliches Schulamt deutlich mehr Gymnasi­allehrer zur Mitarbeit an den neuen GMS motivieren, um einigen Eltern die Angst vor einem Abfall des Leistungsniveaus zu nehmen. Sonst würden die GMS zu neuen Restschulen.

IndiesemSinnmöchtenwireinenErgänzungsantragzumBeschlussantrag,Abschnitteformulieren:

Lehrerkollegium und Elternschaft der Realschule im Kreuzerfeld werden aufgefor­dert, eng mit der künftigen Gemeinschaftsschule Hohenberg zusammenzuarbeiten mit dem Ziel, mittelfristig den Weg zu einer Gemeinschaftsschule mit eigenem Profil zu beschreiten.

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freie Bücher

Seit einiger Zeit teilen wir ja schon unser Blättle über unsere ownCloun. Nun kommt eine bis jetzt noch kleine Sammlung freier Bücher hinzu. Die Sammlung ist zwar noch klein, wird aber im laufe der Zeit wachsen.  

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