09. Februar 2020   Politik - Kommunalpolitik

Digitalisierungskonzept für die städtischen Grundschulen 2020

Stellungnahme DIE LINKE

Wir danken der Verwaltung für die differenzierte Darstellung in der Vorlage und für die schnelle Reaktion auf unsere Bitte im Sozial- und Bildungsausschuss. Trotzdem werden dadurch unsere großen Bedenken nicht ausgeräumt.

Erstens

warnen drei große Studien von den Krankenkassen AOK, DAK und Barmer, vom Bundesgesundheitsministerium und vom Bundesbildungsministerium eindringlich vor den gesundheitlichen Gefahren durch digitale Medien. Besonders jüngere Kinder, deren biologische Entwicklung des Gehirns noch nicht abgeschlossen sind, leiden unter Kopfschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Dauerstress und Angstgefühlen. Hinzu kommt die Strahlenbelastung, indem ein flächendeckendes WLAN im gesamten Schulgebäude und in allen Klgestellt worden ist.

Zweitens

ist die ungeprüfte Behauptung eines besseren Lernerfolges durch den Einsatz digitaler Medien bis heute wissenschaftlich nicht belastbar. Im Gegenteil warnen die Studien gerade bei Grundschulkindern vor schulischen Entwicklungsstörungen in den Grundfertigkeiten der Lese-,
Rechtschreib- und der Rechenkompetenz. Dies wird bestätigt durch die Erfahrungen in zahlreichen Ländern wie Australien, Portugal, Thailand, Türkei und vielen US-Bundesstaaten, wo der Einsatz digitaler Medien in Schulen einkomponenten mehr als 600.000 Euro ausgeben, zusätzlich zu den jährlichen Supportkosten von rund 180.000 Euro. Das ist ein städtischer Blankoscheck für die IT-Konzerne, ohne dass der Gemeinderat Kenntnis über die Bildungsziele und deren Erfolg bekommen hat.

Als Gemeinderat haben wir nicht nur eine Verantwortung über die sinnvolle Vergabe öffentlicher Gelder. Wir tragen auch eine besondere Fürsorgepflicht für die Gesundheit der Kinder unserer Stadt, wenn neue Technologien eingeführt werden sollen, deren Risiken längst noch nicht geklärt sind.

Drittens

halten wir das Finanzierungskonzept der Landesregierung und der Stadt für abenteuerlich. Bereits jetzt betragen die städtischen Eigenmittel knapp 600.000 Euro und gefährden notwendige Investitionen in anderen Bereichen, z.B. beim Ausbau des Kinder- und Familienzentrums St. Remigius. Spätestens alle fünf Jahre soll die Stadt für eine komplette Erneuerung aller Geräte und Netzwerkassenzimmern vorgesehen ist.
Deshalb fordern wir zweierlei:
a) eine umfassende Aufklärung der Eltern und der Lehrerschaft in allen Rottenburger Grundschulen über Risiken und Gefahren VOR dem eventuellen Einsatz digitaler Medien
b) einen Ausbaustopp des Medienentwicklungskonzepts, bis die gesundheitliche Unbedenklichkeit dieser Medien und des Breitbandausbaus für Kinder und Lehrkräfte offiziell nachgewiesen wurde.

04. Januar 2018   Politik - Kommunalpolitik

VERSCHOBEN: Zukunftswerkstatt Rottenburg

Liebe Interessierte und Engagierte!

 

Krankheitsbedingt müssen wir die für Samstag vorgesehene 3. Zukunftswerkstatt leider auf einen späteren Termin verschieben. Termin und Ort werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

Dr. E. Peter

 

Wir möchten Euch/ Sie herzlich zu einer Vorbesprechung für die DritteZukunftswerkstatt

Rottenburg, die am 20. Januar 2018 ab 10 Uhr im AWO-Heim (Ehinger Platz 7) stattfinden wird, einladen. Die Vorbesprechung wird am Dienstag,den9.Januarab19Uhr in der Gaststätte Engel (Königstraße 7) beginnen.

Bisher haben zwei Termine der parteiübergreifenden Zukunftswerkstatt stattgefunden, bei denen die TeilnehmerInnen zahlreiche Punkte zusammengetragen haben, was ihnen am Leben in Rottenburg gefällt (und beibehalten werden sollte) und was verändert gehört. Diese umfassende und sehr interessante Liste ist auf der Homepage der Zukunftswerkstatt (www.zukunftswerkstatt-rottenburg.de) für alle Interessierten einzusehen. Wir haben die Themen inzwischen ausgewertet und in fünf übergeordnete Bereiche („Cluster“) zusammengefasst:

  • Verkehr: innerstädtisch – Verbindung Kernstadt – Teilorte – regionale Verkehrsanbindung – Parkplätze

  • Lebensqualität/GutesLebeninunsererStadt: Kultur/ Sport/ Soziales Engagement/ Interkulturelle Vielfalt – Miteinander der Generationen

  • Lebensräume: Wohnraum - Treffpunkte – Märkte – Freiflächen - Landschaftsschutz

  • Bürgerbeteiligung: Bürgermitgestaltung/ Gesamtplanung

  • RegionaleKreisläufe: Wirtschaft – Nachhaltigkeit im Alltag und im Verbrauch.

Die Liste ist keineswegs endgültig, sondern kann nach Interessenlage erweitert oder verändert werden. Sie dient zunächst einmal dazu, in der dritten Zukunftswerkstatt kleinere Gruppen mit gemeinsamen Interessenschwerpunkten zu bilden, so dass effektiver diskutiert werden kann. Wir stellen uns vor, dass das AWO-Treffen dazu dient, erste konkrete Vorschläge zu machen, die allen vorgestellt und dann an die Stadtverwaltung herangetragen werden können.

Unsere Einladung zur Vorbesprechung soll Euch/ Ihnen die Möglichkeit anbieten, Eure/ Ihre Interessenlage in diese Workshops einzubringen sowie auf Ablauf und Gestaltung Einfluss zu nehmen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr/Sie diese Einladung zur Vorbesprechung und zur Dritten Zukunftswerkstatt wahrnehmen würden. Gern dürft Ihr/ dürfen Sie Vertreter weiterer Initiativen aus Rottenburg darüber informieren und mitbringen.

Zur besseren Planung beider Treffen freuen wir uns über eine Rückmeldung per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung

09. Februar 2020   Politik - Kommunalpolitik

Digitaler Wahn

Rund 150 Mio. Euro gibt die grün-schwarze Landesregierung in den nächsten Jahren als Anschubfinanzierung für die Digitalisierung der Schulen aus, 2019 erhielt Rottenburg  davon 231.000 Euro. Jetzt erarbeiten die Lehrkräfte an unseren 14 Grundschulen in Überstunden einen Medienentwicklungsplan, um die Zuschüsse zu erhalten. Wenn die Stadt den Förderantrag stellt, unterschreibt sie, dass sie alle weiteren Kosten für Ersatzgeräte, Programme, Personal selbst zahlt – eine Millionenhypothek für die nächsten städtischen Haushalte und eine Rentenversicherung für Digitalkonzerne!
Im Sommer entließ die Landesregierung 9.000 ausgebildete und angestellte Lehrkräfte in  unbezahlte Ferien, um zu „sparen“ - bundesweit Spitze! Nach den Ferien fehlten 700 Lehrkräfte, besonders an den Grundschulen. Sind Laptops, Computer für unsere Grundschüler wichtiger als Lehrkräfte? Es gibt bisher keinen Beweis, dass digitale Medien zu besseren Lernergebnissen führen. Im Gegenteil: Gerade im Alter bis zur Pubertät belegen viele Studien, dass der persönliche Kontakt im Gespräch mit anderen für das Lernen wesentlich ist. Die Entwicklung des Denkens, Erinnerns, Verknüpfens von Erfahrungen und Fakten hängt davon ab. Sie wird durch Medien massiv gefährdet. So warnt das Bundesgesundheitsministerium vor Störungen der Sprachentwicklung und der Konzentration (BLIKK-Studie 2017). Statt Unterrichtsausfall mit Digitaleinsatz zu verschleiern - investiert in die persönliche Beziehung zwischen Lehrkräften und Lernenden!

02. Juni 2016   Politik - Kommunalpolitik

Wie gefährlich ist Glyphosat?

DIE LINKE Rottenburg lädt ein zur Informations-Veranstaltung zum Thema

„Wie gefährlich ist Glyphosat?“

am Mittwoch, den 15. Juni 2016 um 19 Uhr

im Gasthof Adler in Wurmlingen (Bricciusstraße 57)

In den vergangenen Wochen hat die EU-Kommission es mehrfach abgelehnt, eine Zulassung des Breitband-Unkrautvernichters zu verlängern. Dafür hatten die Lobbyisten von Monsanto und Bayer kräftig die Werbetrommel gerührt. Jetzt soll es als "Übergangslösung" angegblich eine Verlängerung um 18 Monate geben, um den Protest von Hunderttausenden einzuschläfern. Deshalb ist eine breite Information über Glyphosat dringender denn je!

 

Auf der Veranstaltung sollen Fragen diskutiert werden wie zum Beispiel:

Wie kommt Glyphosat in die Muttermilch und ins Bier?

Welche Langzeitschäden lassen sich bei Pflanzen durch Glyphosat-Benutzung feststellen?

Warum erkranken Bauern und deren Tiere nach dem Einsatz von Glyphosat?

Welche Ergebnisse hatte die Studie der Uni-Hohenheim über den Glyphosat-Einsatz im Landkreis Tübingen?

Warum gibt es so widersprüchliche Positionen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Bundesinstituts für Risikobewertung über Glyphosat?

Warum will Bayer beim Aufkauf von Monsanto über 53 Milliarden Euro ausgeben?

 

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und eine rege Beteiligung!

 

freie Bücher

Seit einiger Zeit teilen wir ja schon unser Blättle über unsere ownCloun. Nun kommt eine bis jetzt noch kleine Sammlung freier Bücher hinzu. Die Sammlung ist zwar noch klein, wird aber im laufe der Zeit wachsen.  

zu den Büchern

 Wenn ihr auch Bücher mit uns Teilen möchtet, könnt ihr das entweder per Mail info@linuxservice-education.de Oder über die Cloud, 

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Du glaubst du kanst eh nichts ändern in deiner Stadt? Dann schau mal hier!

 

Privatsphäre