17. Januar 2014   Politik

Innen mehr Geld (Rathaus-Runde Th. Weigel)

Hat Rottenburgs Verwaltung zur Wohnsituation nicht mehr zu sagen als diese verkümmerte Rathaus-Runde? Wegen wachsender Wohnungsnot trete ich seit Jahren im Gemeinderat für verstärkten sozialen Wohnungsbau ein. 118 Personen haben einen Wohnberechtigungsschein, d.h. Anspruch auf preiswerten Wohnraum. Bisher hat die Verwaltung keinen Vorschlag, wie und wann sie den 250 Wohnungssuchenden in Rottenburg ein Angebot vorlegt.

Sie müssten 16 Jahre warten, da jährlich nur etwa 15 geförderte Wohnungen neu belegt werden. Das halte ich für unzumutbar. Angemessener Wohnraum ist ein Menschenrecht (UN-Sozialcharta) und steht jedem zu, auch Asylbewerbern. Städtische Wohnraumplanung ist wesentlich mehr, als Wohngebiete mit Wohngebäuden zu füllen, sich über geschlossene Baulücken und erhöhte Zahlungen der Kopfpauschale beim Finanzausgleich zu freuen. Es ist gut, wenn die Stadt jungen Familien Fördermittel für den Eigenheimbau im Kreuzerfeld-Süd von 450.000 Euro bereitstellt und außerdem 5.000 Euro pro Kind gezahlt werden. Aber es ist eine unerträglich soziale Schieflage, wenn die CDU diese Summe Familien verweigert, die sich kein Eigenheim leisten können. Vom Wohnen hängt unsere Lebensqualität ab: Wo fühlen sich Menschen zu Hause, wo finden sie Schutz, Hilfe und Nachbarschaft. Dadurch entsteht Gemeinschaftsgefühl. Nicht nur die Teilorte brauchen Bürgerhäuser, sondern auch die Kernstadt braucht ein „Haus der Nachbarschaft“, damit sich Menschen kennenlernen und Freundschaft schließen können. Dies gehört wesentlich zur Finanz- und Städteplanung.

Dr. Emanuel Peter 72108 Rottenburg Zieglerweg 3 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

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