28. November 2013   Politik

Frieden für und mit Sankt Martin

Laut Gernot Stegert soll das St.Martins-Fest Kindern zeigen, Konflikte ohne Waffen zu lösen. Und sie sollen teilen lernen. Von den Erwachsenen? Der UN-Sozialpakt, von Deutschland 1973 unterschrieben, fordert u.a. das Recht auf angemessene Ernährung, auf Wohnen und Schutz vor Hunger sowie eine unentgeltliche Schulbildung. Bei den Berliner Koalitionsverhandlungen spielen Maßnahmen gegen Kinderarmut keine Rolle. Grundrechte von Kindern werden bei uns seit Jahren mit Füßen getreten. Die Kinderschutzorganisation der UNO stellt aktuell fest, dass sich Kinderarmut in Deutschland verfestigt hat. Rund 2,1 Mio. der Kinder leben in Armut, 8,6 Prozent haben mehrjährige „verfestigte Armutserfahrungen“. Mit schwerwiegenden Folgen für Gesundheit, Ernährung und Bildung in ihrem gesamten weiteren Leben. Deshalb fordert UNICEF eine „bedingungslose Kindergrundsicherung“. Stattdessen haben Merkel und CoKG beschlossen, dass Hartz-IV-Kinder fünf Euro „Eigenbeitrag“ für Schülermonatskarten zahlen müssen. Von gebührenfreien Krippen und Kitas gar nicht zu reden. Die Hartz-IV-Sätze für Kinder erzwingen Mangelernährung. „Wegen der von Bundeskanzlerin Merkel der EU aufgezwungenen Austeritätspolitik reduzierte die Regierung Rajoy massiv die Sozialleistungen für 9 Mio. extrem arme Familien. Das Resultat: 2011 waren in Spanien 2,2 Mio. Kleinkinder schwerst, permanent unterernährt.“ (Jean Ziegler) Kinderrechte sind unteilbar und gelten auf der ganzen Welt. Ihre Durchsetzung ist notwendig, weil Hunger eine Waffe der Reichen gegen die Armen ist (Ziegler).

Dr. Emanuel Peter
72108 Rottenburg
Zieglerweg 3
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