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16. Mai 2019  

Kreissparkasse am Marktplatz Rottenburg

Kreissparkasse am Marktplatz Rottenburg: Brutale Plattmachung

 

Das ist schon ein starkes Stück, das repräsentative Gebäude der Kreissparkasse in Marktnähe, Königstraße 18, dem erdboden gleich machen zu wollen, d.h. die bauliche Geburtsstätten-Aura von Josef Eberle mit ihrem heute noch schönen und architektonisch überzeugenden Ensemble im Zentrum der Stadt. Das muss man sich erst einmal durch den Kopf gehen lassen, was da im Namen vom Geld zerstört werden soll. Die Stadtverwaltung umjubelt die Kreissparkasse mit ihren Plänen auf den erträumten merkantilen Mehrwert dank Abriss. Gleichzeitigt giert und lechzt Rottenburg nach höheren Steuereinnahmen wie schon zuvor beim Fiasko „Galgenfeld“, ohne sich mit dem Thema Umwelt und Natur, Kultur und Städtebau je näher und ernsthaf beschäftigen zu wollen. Nur Steuereinahmen sind geil, heißt ihr Motto. Das soll auch für den Abriss in der Königstraße Geltung haben. Bürgerinnen und Bürger sollten diesem städtebaulichen Irrsinn entschieden Einhalt gebieten und notfalls bei Gelegenheit prüfen, wo Notgroschen am besten aufbewahrt werden.

Positivum: Ein Gestaltungsbeirat in Sachen Abriss und Neugestaltung ist inzwischen zusammengetreten: Zwei kluge Architekten und eine feinfühlige Kollegin haben mit Engelszungen versucht, die Kreissparkasse (aber auch die Stadtverwaltung !) von der brutalen Plattmachung der Innenstadt mit Betonklötzen als Alternative (behutsam, behutsam) abzubringen. Auch das Denkmalamt mahnt zur Rücksicht. Jetzt sind die Bürger gefragt, ob sie sich die Entmündigung gefallen lassen.

(Leserbrief Dr. Christian Hörburger, 16.5.2019 im Schwäb. Tagblatt)

 

Pressemitteilung, Die Linke im GR Rottenburg (voller Wortlaut!) 

Am Dienstag, den 14. Mai, tagte in Rottenburg ein so genannter Gestaltungsbeirat in Sachen Abriss und Neubau des heutigen Kreissparkassen-Gebäudes (Königstraße 18). Dabei wurden detaillierte Planungsskizzen und Entwürfe vorgestellt. Neben den Architekten des Gestaltungsbeirats waren die Verwaltungsspitze mit ihren drei Bürgermeistern, der Verwaltungsausschuss, das Denkmalamt und die Auftraggeberin Kreissparkasse anwesend.

Zu keinem Zeitpunkt des Verfahrens und der damit verbundenen Einladung wurde den Eingeladenen schriftlich oder mündlich mitgeteilt, dass diese wichtige Sitzung nicht-öffentlich sei oder einer solchen Einschränkung unterlag. Es fehlten bei dem Termin sämtliche Vertreter der örtlichen Presse, der AK Stadtbild, der Altertumsverein, die Bauhütte und weitere Gruppierungen, die an einer gedeihlichen Bürgerbeteiligung bei städtischen Bauvorhaben interessiert sind. Die Linke im Gemeinderat Rottenburg protestiert daher ganz entschieden gegen den durchsichtigen Versuch der Stadtverwaltung, die Nicht-Öffentlichkeit auf Umwegen durchzusetzen.

Dr. Emanuel Peter / Dr. Christian Hörburger

15.05.2019

 

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