28. August 2017  

E-Mobilität: Grüne versagen beim Umweltschutz

 

Bekannt ist, dass das Autokartell in der Dieselaffäre die Politiker der SPD und CDU fest im Griff hat und alles tut, damit es die Kosten für seinen kriminellen Betrug mit Abgas-Werten auf die Autofahrer abwälzen und eine Hardware-Nachrüstung auf Kosten der Industrie verhindern kann. Jeder weiß, dass die Software-Lösung nur ein Placebo ist und die Gefahr von Fahrverboten in den Städten nicht bannt. Deshalb spricht selbst die konservative Südwestpresse von „Machenschaften des Kartells (24.7.2017) und sieht die Regierungsparteien „An den Strippen der Konzerne“ (2.8.2017). Eine neue Abwrackprämie in Form des Umtauschs des alten in ein neues Dieselfahrzeug soll die Auto-Industrie wie schon einmal aus ihrer Krise führen.

All das hindert die Grünen mit Kretschmann und Özdemir an der Spitze nicht, sich als großartige Verteidiger der E-Mobilität darzustellen. Jetzt hat der Spiegel enthüllt, wie umweltschädlich diese Position der Grünen ist. Das schwedische Umweltinstitut IVL weist nach, dass die Batteriezellen für E-Autos extrem schwer sind – so dass diese Batterien zuerst in SUVs eingebaut werden -, und die Umwelt extrem belasten: „Für die Produktion eines 100kWh-Akkus nennt die Untersuchugn eine Klimabelastung von 15 bis 20 Tonnen Kohlendioxid. Ein sparsamer Kleinwagen mit Benzin- oder Dieselmotor müsste bis zu 200.000 Kilometer fahren, um so viel Klimagas in die Luft zu blasen.“ Vergleicht man die US-Autos von Tesla mit dem ICE, wird die Propaganda für E-Autos noch absurder: „Ein Rechenbeispiel: 28 Starkstrom-Tanker à la Tesla an den künftigen 350-kW-Säulen würden das Stromnetz so stark belasten, wie ein ICE mit 830 Passagieren bei voller Fahrt.“ (Der Spiegel, Nr. 34)

Längst haben die Grünen ihren Umweltverstand an der Garderobe der Auto-Industrie-Mettings abgegeben, sonst würden sie nicht E-Autos als Alternative anstelle des Ausbaus des Öffentlichen Nahverkehrs predigen. Denn einzig der schnelle Ausbau des ÖPNV und des Schienennetzes holt den Güter- und Personenverkehr von der Straße und führt zur Absenkung der gewaltigen Luftverschmutzung. Aber wie führte doch Cem Özdemir in Rottenburg neulich aus: Zwischen Umweltschutz oder Wirtschaft darf kein "oder" passen.- Wer diese Partei noch für „grün“ hält, muss farbenblind sein!

 

Dr. E. Peter

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